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Hilfe

Trauer in einer Ausnahmesituation

Der Verlust eines ungeborenen Lebens oder eines Kindes bedeuten für die Eltern nur schwer zu ermessendes Leid. Um das Geschehen zu verarbeiten, sind sie dringend auf Unterstützung angewiesen. Dazu gehört nicht nur seelischer Beistand aus der Umgebung von Familie und Freunden, oder professionelle Unterstützung von kirchlicher oder psychologischer Seite, sondern möglichst aktive Trauerarbeit. Wir raten betroffenen Eltern auch dazu, ihre zu früh- oder totgeborenen Kinder zu bestatten. Es ist wichtig, einen konkreten Ort zu haben, an dem Trauer gelebt und gezeigt werden darf. Jede emotionale Überforderung erschwert den Abschiedsprozess zusätzlich. Daher sollten Eltern, die ihr Kind verloren haben, nicht zu früh von sich erwarten, wieder „zu funktionieren“. Ihr Leben wird erfahrungsgemäß nie wieder genau so sein wie vor dem Verlust des Kindes. Es kann tröstlich sein, zu erfahren, dass auch andere Menschen eine solche Erfahrung machen mussten, entsprechende Gesprächskreise und Selbsthilfegruppen können weiterhelfen. Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie Kontakte benötigen.

Im Fall einer Totgeburt verweisen wir auf folgenden Link:

www.katharinen-hospital.de